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Robert Kropiunik erhielt 13. Julius-Kugy-Preis
2019-07-03 16:15

Robert Kropiunik erhielt 13. Julius-Kugy-Preis

 

Vergangenen Dienstag, den 2. Juli 2019, fand in den Räumlichkeiten des Gasthofs Ogris „Miklavž“ in Ludmannsdorf die feierliche Verleihung des Julius-Kugy-Preises statt. In Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste erhielt der erfolgreiche Sportler, Pädagoge und Künstler Robert Kropiunik den Ehrenpreis der Gemeinschaft der Kärntner Slowenen und Sloweninnen (SKS).

Er war 9-facher Staatsmeister und 70-facher Kärntner Meister in Leichtathletik, nahm an Europa- und Weltmeisterschaften teil, war zehn Jahre in der österreichischen Leichtathletik-Auswahl tätig, trainierte die österreichische Schibobnationalmannschaft und war über 40 Jahre als Fußballtrainer tätig, u.a. in der Bundesliga. Darüber hinaus unterrichtete er nach seinem Studium der Sportwissenschaften und Slawistik an verschiedenen Bildungseinrichtungen in Kärnten, war der Initiator unzähliger Sport-Initativen, fröhnt außerdem dem künstlerischen Schaffen und hat bereits unzählige Auszeichnungen erhalten: Robert Kropiunik. Für sein Lebenswerk und sein verdienstvolles Wirken im sportlichen, kulturellen, pädagogischen, jugendfördernden, grenzüberschreiteten und internationalen Bereich erhielt er vergangenen Dienstag im Kreise seiner Familie seitens der Gemeinschaft der Kärntner Slowenen und Sloweninnen den Julius-Kugy-Preis überreicht.

„Viel mehr als ein halbes Jahrhundert wirkt unser heutiger Preisträger (...) mit dem Ziel, das kulturelle und sprachliche Erbe zu erhalten und die kulturelle Verbundenheit über die Arbeit mit sportbegeisterten jungen Menschen, auch im Rahmen von vielen gemeinsamen sportlichen und menschlichen Begegnungen über alle sprachlichen und politischen Grenzen hinweg, zu leben und zu stärken. Die Verleihung des Kugypreises kann für diese einzigartigen Leistungen des Preisträgers nur ein bescheidenes, aufrichtiges und herzliches Dankeschön sein. Wir sollten uns aber als Dankeschön und als Wertschätzung gegenüber seinem Lebenswerk weiterhin bewusst sein, dass Sport Menschen verbindet, Herzen öffnet und vor allem jungen Menschen Perspektiven für die Zukunft schafft und eine europäische Wertegemeinschaft stärkt. In diesem Sinne soll unser Augenmerk für die Zukunft auf eine verstärkte Förderung der Arbeit mit sport- und kulturbegeisterten jungen Menschen ausgerichtet werden, uns noch mehr zusammenrücken lassen, um so eine sicht-, hör- und erlebbare Zweisprachigkeit als Ausdruck der kulturellen und sprachlichen Vielfalt unseres Landes im Herzen Europas zu vertiefen und für die nächsten Generationen zu erhalten.“, äußerte der Obmann der Gemeinschaft der Kärntner Slowenen und Sloweninnen, Bernard Sadovnik, seine Wertschätzung gegenüber dem Preisträger.

Das umfangreiche Lebenswerk und die Errungenschaften des Preisträgers beschriebt Lojze Dolinar, mit dem ihn eine lange und tiefgehende Freundschaft verbindet. Neben den sportlichen Erfolgen des Preisträgers und seinem besonderen Zugang zu den Jugendlichen aber betonte Dolinar vor allem die Parallele zwischen Kropiunik und Julius Kugy, dem Namensgeber des Preises: »Du warst immer ein Mensch des Dialoges, offen für Gespräche und für unterschiedliche Meinungen, und immer hast du zwischen beiden Volksgruppen in Kärnten vermittelt. Ich kenne niemanden, der diese wichtige verbindende Rolle des Dialogs im sportlichen Bereich so exzellent ausgeführt hat wie du«, sagte Dolinar.

Auch der Präsident des Kärntner Leichtathletikverbandes Christian Käfer bedankte sich bei Kropiunik für die umfassende Arbeit im Sinne der Sportlerinnen und Sportler in Kärnten.

Der 76-jährige Preisträger, der noch heute erfolgreich im Klagenfurter Leichtathletik Club tätig ist und Jugendliche mit großem Engagement beim sportlichen Wirken unterstützt, zeigte sich angesichts der Verleihung gerührt und bedankte sich bei seiner Familie und seiner Mutter Slavica Kropiunik, die im heurigen Mai ihren 100-jährigen Geburtstag gefeiert hat. In seinen Dankesworten sagte er, dass er einerseits eine glückliche Lebenskonstellation gehabt habe, es im Leben aber vor allem auf eines ankomme: »Die Arbeit, die ich geleistet habe, habe ich mit Liebe und von Herzen getan. Wenn etwas von Herzen kommt, dann ist es leicht.«

Dem Kugy-Preisträger gratulierte eine ganze Reihe an Ehrengästen, u.a. der Minister für Auslandsslowenen Peter Jožef Česnik, der slowenische Parlamentsabgeordnete der Liste Marjan Šarec, Jože Lenart, der Generalkonsul der Republik Slowenien, Milan Predan mit Gattin, Landtagspräsident Reinhart Rohr, die Landtagsabgeordnete Ana Blatnik, Mirjam Polzer Srienz vom Volksgruppenbüro des Landes Kärnten, Domdekan Michael Krištof, ZSO-Obmann Manuel Jug, Obmann des Slowenischen Kulturverbandes August Brumnik mit Gattin, der stv. Obmann des Slowenischen Sportverbandes Kärnten Danilo Prušnik sowie Vorstandsmitglied Ivan Lukan, der Präsident des Kärntner Leichtathletikclubs (KLC) Albert Gitschthaler, der Leiter des Slowenischen Wissenschaftsinstituts Valentin Sima, der Vorsitzende des Slowenischen Instituts in Wien, Herbert Seher, die ehemaligen Kugy-Preisträger Willibald Liberda, Franz Mörtl und Janez Stergar sowie zahlreiche andere Gäste.

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