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Presseaussendung: Appell an die Bundesregierung: Gefahr in Verzug
2019-05-16 16:47

Appell an die Bundesregierung: Gefahr in Verzug

Mindestsicherung für die autochthonen Volksgruppen Österreichs wird eingefordert

Anlässlich der derzeitigen Budgetverhandlungen der Bundesregierung für die kommenden zwei Jahre und des 64. Jahrestages der Unterzeichnung des österreichischen Staatsvertrages appelliert die Gemeinschaft der Kärntner Slowenen und Sloweninnen an die österreichische Bundesregierung, eine „Mindestsicherung für die autochthonen Volksgruppen Österreichs“ mit einer dementsprechenden bedarfsorientierten Erhöhung der Volksgruppenförderung und zukünftigen jährlichen Indexanpassung zu gewährleisten, um damit im Sinne der seinerzeit von allen Parlamentsparteien beschlossenen Staatszielbestimmung die kulturelle und sprachliche Vielfalt Österreichs langfristig abzusichern. Derzeit sei aufgrund der prekären finanziellen Lage und der seit 24 Jahren nicht erhöhten Volkgruppenförderung Gefahr in Verzug, dass diese kulturelle und sprachliche Vielfalt Österreichs einbricht und die Volksgruppensprachen verlorengehen. Dies widerspreche nicht nur dem europäischen Geist, sondern allen internationalen und völkerrechtlichen Verträgen sowie rechtlichen Rahmenbedingungen zum Schutze der autochthonen Volksgruppen, betont der Vorsitzende der Gemeinschaft der Kärntner Slowenen und Sloweninnen, Bürgermeister Bernard Sadovnik.
Zusätzlich zur Erhöhung der Volksgruppenförderung soll laut Gemeinschaft der Kärntner Slowenen und Sloweninnen für das Budgetjahr 2020 auch eine Abstimmungsspende für die slowenische Volksgruppe in Kärnten vorgesehen und der sprachlichen und kulturellen Arbeit sowie der Erhaltung der vielen Kulturhäuser zugewendet werden.

Zur Mindestsicherung gehöre aber auch prioritär, dass man aufgrund der demografischen Entwicklung durchgehende notwendige Bildungswege für alle Volksgruppensprachen außerhalb des autochthonen Siedlungsgebietes der jeweiligen Volksgruppen öffnet. Durch die starke Abwanderung der jungen Menschen aus den ländlichen autochthonen Siedlungsgebieten muss man vor allem in urbanen Bereichen, wie unter anderem in Wien und Graz, die rechtlichen, schulorganisatorischen und finanziellen Rahmenbedingungen zum Erwerb und Erhalt der Volksgruppensprachen schaffen. Nur so kann sprachliche und kulturelle Vielfalt Österreichs in einem gemeinsamen Europa für die Zukunft abgesichert werden, betont Sadovnik.
Nachdem die Förderabwicklung für die Vereine und Organisationen seitens des Bundeskanzleramtes nun wesentlich verbessert worden sind, braucht es nun auch ein klares Zeichen der derzeitigen Regierungsparteien, dass die autochthonen Volkgruppen im Sinne der Staatszielbestimmung für die weitere Zukunft als integraler Bestandteil dieser Republik abgesichert werden sollen. Man dürfe angesichts des gestrigen Jahrestages nicht vergessen, dass sie wesentlich zur Staatsvertragswerdung beigetragen haben, sagte abschließend der Vorsitzende der SKS Bernard Sadovnik.

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