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Österreichisches Unterstützungskomitee startet die Minority SafePack Kampagne
2017-11-09 11:17

Österreichisches Unterstützungskomitee startet die Minority SafePack Kampagne

Am 30. Oktober 2017 fand in Wien der offizielle Start der Minority SafePack Initiative in Österreich statt. Im Rahmen der Kampagne unter dem Motto "Meine Sprache ist ein Teil der Vielfalt Europas" sollen europaweit mindestens eine Million Unterschriften gesammelt werden. Ziel der Initiative: Förderung und Schutz der europäischen Minderheiten, denen in Europa rund 50 Millionen Menschen angehören.

Die breite Initiative, die von den Mitgliedern der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen (FUEV) initiiert wurde, wird von allen sechs autochthonen Minderheiten Österreichs mitgetragen. So wurde das Projekt auf der Konferenz von VertreterInnen der Kärntner Slowenen und Burgenlandkroaten, dem Präsidenten der FUEN Lorant Vincze, von Südtirols Alt-Landeshauptmann Luis Durnwalder, FUEN-Vizepräsident Daniel Alfreider und dem Obmann des Rates der Kärntner Slowenen, Valentin Inzko, präsentiert.

Die österreichische Kampagne, deren Ziel das Sammeln von 13.500 Unterschriften ist, steht unter dem Motto „Meine Sprache ist ein Teil der Vielfalt Europas“. Sie wird u.a. mit einem mobilen Pavillon durch Österreich touren und der österreichischen Bevölkerung das wichtige Thema dieser Initiative näherbringen. „Die Minority SafePack Initiative wird auch vom Österreichischen Volksgruppenzentrum, der österreichischen Hochschülerschaft und vielen anderen Organisationen beworben“, so Gabriella Novak-Karall, Sprecherin des Österreichischen Unterstützungskomitees.

Im Rahmen der Konferenz bedankte sich der Präsident der FUEN, Loránt Vincze, bei den Vertretern der lokalen Organisatoren und umschrieb drei wichtige Aspekte der Initiative. „Die MSPI ist ein Projekt der Zukunft und eines neuen Europas. Wir möchten die Gleichstellung von Minderheitengruppen mit der Mehrheit in der europäischen Gesellschaft. Weiters ist die MSPI ein Projekt der Hoffnung. Die Minderheiten in den Mitgliedsstaaten wollen von der Europäischen Kommission keine Ausreden mehr hören über ihre Unzuständigkeit im Bereich der Minderheitenrechte. Und zuletzt ist die MSPI ein Projekt der Solidarität. Es gibt viele anerkannte Minderheiten, allerdings auch viele, die nicht anerkannt sind – für die dieses Projekt eine Hoffnung ist, um gleiche Rechte zu erhalten“, betonte Vinzce.

Der Obmann des Rates der Kärntner Slowenen, Valentin Inzko, unterstrich die Werte Europas und die Vielfalt der verschiedenen Kulturen. „In Europa leben über 50 Millionen Minderheitenangehörige, einige sind größer, einige sind kleiner, aber diese Minderheiten haben keine gemeinsame Stimme. Daher unterstütze ich diese Initiative, weil wir den Minderheiten jetzt diese Stimme geben können. Wir sprechen vom gemeinsamen Europa, vom gemeinsamen Markt, von der gemeinsamen Währung und von gemeinsamen Werten. Warum sollten wir nicht von gemeinsamen Minderheitenrechten sprechen?“


MEDIENECHO:
Der Standard
ORF – Slovenski spored
ORF – Hrvati
Mehr Infos finden Sie unter: www.minority-safepack.eu

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