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Interview mit Bernard Sadovnik (NOVICE)
2019-12-23 17:32

INTERVIEW mit Bernard Sadovnik (NOVICE)

 

Bernard Sadovnik spricht im Interview mit der slowenischen Wochenzeitung NOVICE über die heutige Lage der Kärntner Slowenen und Sloweninnen.

Im neuen einjährigen Mandat übernimmt der SKS-Obmann Bernard Sadovnik den Posten des stellvertretenden Vorsitzenden des Volksgruppenbeirats im Bundeskanzleramt. Der Vorsitzende des Volksgruppenbeirates ist der Obmann des Volksgruppentages Nanti Olip. Sadovnik erzählte über Bemühungen und Ereignisse in der Minderheitenpolitik der letzten Jahre wie auch über die bevorstehenden Herausforderungen und Pläne.

Vor welchen Herausforderungen stehen heute Kärtner Slowenen und andere Volksgruppen in Österreich? Was wurde in den letzten 20 Jahren erreicht und wo wurde der Weg in die Zukunft noch nicht geebnet?

Bernard Sadovnik: Im autochthonen Bereich der Volksgruppen veränderten sich die Umstände radikal. Einerseits erlebt man die Abwanderung der Jugend in urbane Zentren und deren Selbstverständlichkeit für die Zweisprachigkeit, andererseits stirbt das Slowenische als Umgangssprache. Nach dem Jahr 2011 veränderte sich die Atmosphäre betreffend die Zwei- oder Mehrsprachigkeit wesentlich. Ebenso verbesserte sich die Beziehung zum benachbarten Slowenien, was eine erfolgreiche Zusammenarbeit des Landes Kärnten mit Slowenien eröffnete. Die unlängst herrschende Heidenangst der Kärtner ist fast nicht mehr vorhanden. Im Gespräch mit jüngeren slowenischsprachigen Kärntnern erlebe ich, dass sie zu Slowenien keine besondere Beziehung pflegen, obwohl dort die Mehrheit der slowenischen Nation lebt. Die Tatsache ist, dass das Programm Zedinjena Slovenija nicht mehr als solches gesehen wird. Die jungen Menschen fühlen sich als Europäer mit mehreren Sprachkenntnissen und bereichert damit, dass das Slowenische ihre Muttersprache ist. Vor allem aber betrachten sie sich nicht mehr als Opfer, im Gegenteil, jede Woche können wir selbstbewusst ihre Erfolge erleben. Infolgedessen werden neue Aspekte in der Volksgruppenpolitik benötigt, besonders in Bezug auf Schulwesen und Bildung. Erhaltung der Sprache und Stärkung der Sprachkompetenzen sind wichtige Prioritäten für die Bewahrung der österreichischen und europäischen Identität und damit unserer Volksgruppe. Nationalismus und Radikalismus sind gewiss keine Antworten auf all diese Herausforderungen.

Wie schätzen Sie die Arbeit der Volksgruppe in Kärnten ein, wie ergebnisreich ist die Beziehung deren Strukturen einander? Wo sehen Sie Verbesserungspotenzial für effiziente Arbeit?

Der Wunsch nach der gegenseitigen Beherrschung schadete in der Geschichte der Kärntner Slowenen sowohl der Volksgemeinschaft als auch der Beziehung zum mehrheitlichen Volk. Die demokratische Gesellschaft zeigt sich in der pluralistischen Organisation. Der österreichische Staatsvertrag gewährleistet der Volksminderheit das Recht auf eigene politische Organisationen. In allen drei Dachorganisationen wurden Wahlen durchgeführt und damit legitime Mitglieder erworben. Nach der Übernahme des Rates der Kärtner Slowenen durch Zdravko Inzko verbesserten sich die Beziehungen zwischen den Organisationen wesentlich. Es gelang ein gemeinsamer Auftritt und das Rotationssystem im Volksgruppenbeirat; in inhaltlichen Fragen übermittelten wir stets gemeinsame Standpunkte und in den wichtigen Fragen der slowenischen Volksgemeinschaft klaffen die Meinungen nicht mehr auseinander. Jahrzehnte lang wurde den Volksgruppenpolitikern das Streiten und die Uneinigkeit vorgeworfen. Jetzt, wo wir uns schon jahrelang einig sind und gemeinsam auftreten, ist mir jedoch unverständlich, dass einige sowohl in Slowenien als auch in Kärnten die Organisationen angreifen, um infolgedessen die Spaltung zu forcieren. Offensichtlich ist die Einigkeit nicht erwünscht. Letztendlich wird das noch in den sozialen Netzwerken mit dem Hass und der schwarzen Namensliste gesteigert. Die größte Mehrheit der slowenischsprachigen Gemeindebürger zeigt allerdings kein Verständnis für solch eine unmenschliche Art von Spielerei. Somit sehe ich das Potenzial ausschließlich in der Fortsetzung der guten Mitarbeit, mit dem Ziel, deren Inhalte der aktuellen Zeit und nicht der Minderheitspolitik des 19. Jahrhunderts zu unterwerfen. Die Erde dreht sich weiter und unsere Aufgabe ist, den jungen Menschen auch in Wien, Graz und anderen urbanen Gebieten die Rahmenbedienungen für die Ausbildung und deren Begleitung in der slowenischen Muttersprache von Kinderkrippe bis zur Matura zu ermöglichen.

Dialogforum der Landesregierung, Volksgruppenbeirat im Kanzleramt, Volksgruppenbüro des Landes Kärnten, die Initiativgruppe Konsensgruppe oder beispielsweise Initiative Zusammen wachsen. – Wie wichtig sind solche Foren und Initiativen für weitere Verbesserung des Miteinanders im zweisprachigen Kärnten?

Die ganzen Anregungen und Initiativen, die in letzter Zeit das Bewusstsein für die Zwei- und Mehrsprachigkeit in Kärnten und Österreich stärkten, waren und sind noch weiter von ausgesprochen wichtiger Bedeutung. Alle leisten einen wichtigen Beitrag zur positiven Entwicklung im Land. Das Interesse für die slowenische Sprache wächst jedes Jahr und das ist von großer Bedeutung. Diese Situation deutet auf positive Veränderungen im Land hin. Auch die juristischen und gesetzlichen Rahmenbedienungen bewegen sich schrittweise in die richtige Richtung. Hätte früher jemand geglaubt, dass ein Kärtner Slowene von der Einheitsliste zum Bürgermeister gewählt worden wäre? Oder in die historischen Veränderungen wie die Ernennung eines Slowenen zum Bischof der Diözese Gurk-Klagenfurt oder in die Wahl einer Slowenin in die Nationalversammlung usw.? Es ist wichtig, dass wir all dies realisieren und uns als selbstbewusste und in die Zukunft positiv blickende Volksgemeinschaft auch in der Öffentlichkeit so präsentieren. Deswegen wünsche ich mir wirklich, dass die Übergriffe, der Negativismus und die Verleumdungen gerade über diejenigen, die mit dem Herz für die Entwicklung der Volksgemeinschaft arbeiten, aufhören. Dialog, Toleranz und gegenseitiges Verständnis sind die wichtigen Säulen für eine weitere positive Entwicklung. Kurz gesagt – wir sollen uns über jeden Erfolg freuen können und es sollte uns bewusst werden, dass wir als Slowenen und Sloweninnen unseren Stempel zum gemeinsamen Europa beisteuern, wo es keine herrschende Mehrheitsbevölkerung gibt. Natürlich sind die offiziellen Instrumente der Gespräche – sowohl in Wien und Kärnten als auch in Ljubljana – von außergewöhnlich wichtiger Bedeutung für den politischen Dialog, um weitere Fortschritte zu ermöglichen.

Wenn wir unser Blick auf die Pläne für das nächste Jahr werfen – wie werden diesbezügliche Richtlinien im Dialog mit Österreich, Land Kärnten und Slowenien von den Dachorganisationen NSKS, SKS und ZSO festgelegt?

Im Jubiläumsjahr 2020 erwarten wir tatsächliche inhaltliche Fortschritte für die slowenische Volksgruppe bezüglich der Vereinbarungen der neuen Regierung und der Vorbereitungen des Landes Kärnten für das Jubiläum. Ich wünsche mir, dass wir auf dem Gebiet der Versorgung der Medien, der Finanzierung der Organisationen und Vereine, des Schulwesens und der Ausbildung wirklich sichtbare Fortschritte erzielen könnten. Deshalb haben alle drei Organisationen bereits ihre Forderungen sowohl an die österreichische Regierung als auch im Rahmen des Berichts über den Zustand der slowenischen Volksgruppe an die Landesregierung sowie den Landtag gestellt. Ich nahm im letzten Jahr an über 70 diversen Treffen und Besprechungen bezüglich der offenen Fragen teil. Leider ignorierte die Bundesregierung vom Jahr 2012 weiter im Grunde alle unsere Forderungen. Trotz des einheitlichen Auftretens der Volksgruppe kam es zu keiner Bewegung. Deshalb müssten die gegen die Volksgruppenpolitiker gerichteten Proteste aus Slowenien und derjenigen aus unseren Reihen eigentlich an die Bundesregierung adressiert werden. Ebenso bin ich überzeugt, dass die positive Promotion unserer Gemeinschaft im Land eine einmalige Gelegenheit ist, die alle drei Organisationen effektiv nutzen möchten. Europeada ist ein sichtbares Zeichen für ein positives und zukunftsorientiertes Auftreten. Genauso wie bis jetzt werden wir auch im Jahr 2020 gemeinsam unsere Aufritte und Anforderungen koordinieren und uns positiv in die Diskussionen, Jubiläumsveranstaltungen und Feier einbeziehen. Die inhaltliche Priorität sehe ich persönlich in der Platzsicherung der gesetzlichen Rahmenbedienungen für Bildung und Schulwesen auch in Wien und Graz. Für unser Gebiet ist von großer Bedeutung die Unterstützung der Neubildung von zweisprachiger Kinderkrippe sowie der Kultur- und Ausbildungsheime als Folgeregelung der Volksabstimmung. Ich bin froh, dass diesbezüglich in Ebendorf erfolgreich ein Zentrum geschaffen wurde. Die zweisprachige Kinderkrippe möchte aber auch der Hermagoras Verein in Klagenfurt eröffnen.

Wenn wir an die hervorragenden Momente der letzten Jahre zurückblicken  – was würden Sie über den Regisseure Martin Kušej sagen, welcher Chef des Wiener Burgtheaters wurde, oder den Schriftsteller Peter Handke, welcher den Nobelpreis für Literatur erhielt, wie auch über den Erfolg der Kärntner Slowenin Olga Voglauer, die zur Zeit als Abgeordnete im Nationalrat ist, oder über Landsfrau Angelika Mlinar, die den Posten einer Ministerin in der slowenischer Regierung übernehmen wird, und letztendlich über die Ernennung des Kärntner Slowenen Jože Marketz zum Bischof der Diözese Gurk-Klagenfurt?

In diesem Zusammenhang vergessen wir nicht auf Katja Grasser und andere einzigartige Persönlichkeiten. Ich freue mich außergewöhnlich über all diese Erfolge, da sie unser Selbstbewusstsein stärken. Ich möchte jedem von ihnen herzlich gratulieren. Das beweist, dass wir in diesem Land gleichberechtigt sind und somit keinen Grund zu jammern haben. Allerdings muss es uns bewusst sein, dass allein die Zugehörigkeit zu der slowenischen Volksgruppe nicht genügend für die Erhaltung solcher Plätze ist. Das zeigt, dass die Kärtner Slowenen und Sloweninnen mit professioneller Arbeit und Fleiß alles erreichen können. Für die zukünftige Arbeit ist das somit auch der richtige Weg und, glauben Sie mir, die beste Werbung für uns und das friedliche Miteinander im Land.

Seit einigen Wochen werden slowenische Organisationen und Personen in Kärnten von Initiative SKUP kritisiert. Wie relevant und nah der Fakten sind die Inhalte der Aussagen und offener Briefe seitens genannter Initiative?

In einer demokratischen Gesellschaft besitzt jeder das Recht auf eine eigene Meinung und eigene Überzeugungen. Infolgedessen ist auch Kritik als eine Form der Organisation erlaubt. In Bezug auf die inhaltlichen Anforderungen der Gruppe stelle ich fast identische Züge zu den Anforderungen der drei Dachorganisationen fest. Allerdings können wir für die Ignoranz der Politik in Wien keine Verantwortung übernehmen. Somit sind wir auch als Adressat dieser Kritik die falsche Anlaufstelle. Offensichtlich geht es bei der Initiative aber auch bei einigen anderen Kräften aus Slowenien nicht nur um die Inhalte, sondern um die Spaltung unserer Reihen im Augenblick, wo die Organisationen einheitlich agieren. Die rücksichtlosen Angriffe auf den jungen agilen Vorsitzenden von ZSO ist nicht die richtige Antwort auf die Engagiertheit der jungen Landsmänner. Mit der Mobilisation solcher Emotionen wurde nun erreicht, dass in sozialen Medien die persönlichen Angriffe, die unmenschlich und strafrelevant sind, stattfinden. Ist dies das sogenannte gemeinsame Ziel? Ich weiß nicht, ob die „schwarze Liste“ demnach wünschenswert ist? Ist es für die betroffenen Personen angenehm, wenn sie eigene Namen lesen müssen? Solche Tätigkeiten befürworte ich nicht mehr und werde mich klar dagegensetzen. Bei all dem werde ich mich weiterhin den inhaltlichen Fragen zum Nutzen unserer Landsmänner und Landsfrauen widmen und möchte mich nicht mit den Machtspielereien, die in der Geschichte schon so viel Schaden verursachten, beschäftigen. Ich bin überzeugt, dass wir mit dem positiven Arbeiten aller drei politischen Dachorganisationen mittelfristig auch bei der Struktur eine gemeinsame Sprache und der Zeit passende Veränderungen finden. Bei der Spaltung unserer Reihen entweder aus Slowenien oder dem eigenen Land werde ich entschlossen dagegen antreten.

Als Bürgermeister einer zweisprachigen Gemeinde in Kärnten können Sie die Bedeutung und Unentbehrlichkeit konstruktiver Arbeit am Land leichter bewerten?

Als Bürgermeister stehe ich jeden Tag den BürgerInnen zur Verfügung. Landgemeinden stehen unter starkem Druck wegen der finanziellen Rahmen oder der infrastrukturellen Schließungen. Vor allem die Abwanderung der Jugend führt zu diesen Veränderungen. Demnach sehe ich den wiederholten Wunsch der Politik, die Bezirksgerichte Bleiburg, Ferlach und Eisenkappel zu schließen, nicht ein. Die Schließung bedeutet das Ausreißen unserer Identität und deren Verlust in diesem Raum. Das hätte gravierende Folgen vor allem für unsere Volksgruppe. In Bleiburg ist die Zweisprachigkeit etwas Selbstverständliches und ist Teil der Stärkung des zweisprachigen Raumes. Mit dem Gericht leben sowohl der Ort als auch die ganze restliche Infrastruktur. Somit verstehe ich den slowenischen juristischen Verein nicht, der im Gegenzug zu Klagenfurt, St. Veit und Villach unsere Gerichtsstellen schließen würde. Ich befürworte die Erweiterung in den drei genannten Orten, denn dieses Recht ist seit Jahrzehnten das Recht der slowenischen Minderheit. Der Ersatz ist nicht der richtige Weg, denn demnach könnten bald auch unsere zweisprachigen Landgemeinden an der Reihe sein, die die letzte Kontaktstelle zu unseren Leuten sind. Zukünftig wir noch wichtiger sein, dass wir unseren ländlichen Raum stärken und somit die gelebte Zweisprachigkeit dort auch bewahren. Deswegen ist der Kampf gegen die Politik der Zentralisierung und der Vernichtung des ländlichen Raumes, der auch der Raum der slowenischen Volksgruppe ist, wichtig. Unsere Antwort sehe ich in der übergreifenden Arbeit der Gemeinden. Der beste Beweis dafür ist das erfolgreiche Projekt Geopark, das uns europäische Mitteln, Entwicklung und Arbeitsplätze bringt. Wenn man Europa in Herzen trägt, kann man auch Europa im kleineren Rahmen erschaffen. 

Immer wieder wird die tragende Bedeutung der Volksgruppen-Medien betonnt. Ist der Politik bewusst, dass wir bei Novice schon seit Jahren unter unmöglichen Bedingungen arbeiten und nur mit einem geschlossenen Auge schlafen können? Und dann verklangt die frech kommende Kritik noch professionelle Arbeit unsererseits. Wird dieser Appel noch rechtzeitig vor dem Kollektivuntergang unserer Wochenzeitung zu den Verantwortlichen vordringen?

Ein Begräbnis wird sicher nicht stattfindet, obwohl wir oft am Tisch des letzten Abschiedes versammelt sind. Hinsichtlich der sprachlichen Bedeutung der medialen Versorgung für die Volksgruppe ist das ein ausgesprochen trauriges Spiel. Trotz des engagierten Auftritts der politischen Organisationen und ebenso des ehemaligen Ministers Žmavc ist uns bis dato die Erhöhung der finanziellen Mittel seitens der Republik Österreich nicht gelungen. Ohne die Unterstützung der Republik Slowenien, die Bemühungen der Redaktion und der Leser würden Novice nicht mehr existieren. Natürlich kommt dann zu Beschwerden und Kritik, denn unter solchen Bedingungen ist eine professionelle Arbeit nicht möglich. Noch weniger kann man sich dann um qualifizierte junge Redakteure bemühen. Deswegen hoffe ich, dass es mit der neuen Regierung möglich sein wird, systematische Finanzierung aller slowenischen Wochenzeitungen und deren anderer Volksgruppen zu vereinbaren und somit die zukünftigen finanziellen Rahmenbedingungen für eine professionelle Arbeit zu schaffen. Das bedeutet allerdings eine strukturelle Erweiterung der Partner, d.h. das Einbeziehen von KKZ, SPZ und SKS! Das Statut der Zeitung muss allerdings eine unabhängige professionelle Redaktionsarbeit gewährleisten!

Was wünschen Sie den Kärntner Slowenen und Sloweninnen, deutschsprachigen Mitbürgern, Slowenen in Slowenien, Freunden und sich selbst am Ende des erfolgreichen Jahres für die Zukunft?

Ich wünsche mir, dass wir uns alle gegenseitig mit eigener Arbeit und Taten bereichern und uns über jeden Erfolg und Fortschritt freuen. Es muss uns bewusst sein, dass wir alle unabhängig von der ideologischen Zugehörigkeit für das Bewahren und Entwicklung unseres gemeinsamen kulturellen und sprachlichen Erbes arbeiten. Im Jahr 2020, das uns an das Kriegsende, den Unterschrift des Österreichischen Staatsvertrages und an das 100-jähriges Jubiläum erinnert, sollte uns noch bewusster in Gedanken zusammenrücken, dass wir mit der kulturellen und sprachlichen Diversität das gemeinsame Europa bilden. Damit schaffen wir für unsere Nachahmen die Zukunft des Friedens und des Miteinanders, welche unsere Vorfahren in diesem Ausmaß nicht genießen konnten.

 Autor: Emanuel Polanšek

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